HubSpot hat vor kurzem seine aktualisierten Anforderungen an Partner vorgestellt. Der Kern der neuen Regeln: das Programm für "kleinere" Partner wird eingestellt. Um Partner zu werden, reicht es nicht mehr, sich einfach anzumelden.
Wer neu einsteigt oder vom bisherigen kleineren Partner-Programm umsteigt, muss zunächst mit einem HubSpot Partner Specialist sprechen, der Geschäftsmodell, HubSpot-Expertise, Wachstumspläne und Go-to-Market-Fähigkeiten prüft. Danach müssen etliche Partner-Zertifizierung abgeschlossen werden. Plus und das ist für viele der Knackpunkt: als Partner selbst muss HubSpot genutzt werden (und gezahlt werden).
Ich kenne einige kleinere Partner-Agenturen und Freelancer, die richtig gute Arbeit machen – mit ehrlicher Beratung und Kunden, die zufrieden sind. Für einige von ihnen dürfte aber der zusätzliche Prüfprozess und die Kosten für die eigene HubSpot-Lizenz eine echte Hürde werden. Das finde ich schade, denn Größe war noch nie ein verlässlicher Indikator für Qualität.
Auf der anderen Seite habe ich in den letzten Jahren auch genug Unternehmen und Agenturen erlebt, die sich "HubSpot-Partner" genannt haben, ohne dass echte Expertise dahinterstand – ein Logo auf der Website, aber kein Tiefgang im Portal. Eine echte Zertifizierung, ein Eignungsgespräch und der laufende Nachweis eigener Aktivität wirken da wie ein sinnvoller Filter. Wer diesen Aufwand auf sich nimmt, signalisiert damit auch: Ich meine das ernst und kann es auch belegen.
Ich bin seit rund einem Jahr HubSpot Partner. Aufgrund meiner Expertise und langjähriger Erfahrung sogar auf Platinum-Level. Die neuen, strengeren Anforderungen bestätigen mir, dass sich die Mühe gelohnt hat, die ich in die Partner-Zertifizierung gesteckt habe.
Platinum-Status bedeutet konkret für dich: Ich kann direkt in eurem Account arbeiten, ohne dass dafür zusätzliche kostenpflichtige Seats nötig sind. Und neue Kunden können ihr komplettes Onboarding an mich als Partner übergeben – genau das empfiehlt HubSpot selbst.
Das hat einen echten Vorteil für dich als Kunde: Du sparst die obligatorischen Onboarding-Kosten in Höhe von ein paar tausend Euro (abhängig je Plan) und kannst diese direkt in das Setup investieren.
Der Unterschied zwischen dem HubSpot-Onboarding und einem Partner-Onboarding ist groß: